Dieses Angebot musste er annehmen: Andrej Teljukin verlässt die Rockets03.08.17
1. Mannschaft

03.08.17 1. Mannschaft
Dieses Angebot musste er annehmen: Andrej Teljukin verlässt die Rockets
Bild klicken zum Vergrößern

Irgendwann kamen sie an den Punkt, an dem Willi Lotz als Freund gefragt war, und nicht mehr als Vereinsverantwortlicher der Rockets oder als Arbeitgeber. „Wir haben viel versucht. Wir sind bis an die Grenze und vielleicht auch darüber hinaus gegangen. Aber irgendwann musste auch ich sagen: Andrej, nimm dieses Angebot an und geh diesen Weg.“ Dieses Angebot, das ist das Angebot eines Oberligisten aus dem (hohen) Norden, der ein Gesamtpaket geschnürt hat, bei dem Andreaj Teljukin vor allem an sich und an seine Familie denken musste. Der Routinier wird der EG Diez-Limburg in der kommenden Saison fehlen in der Defensive, aber sein Abgang ist bei diesem Angebot absolut nachvollziehbar.

„Andrej kann dort mit einem Profivertrag ausgestattet seinem Sport nachgehen, diese Perspektive konnten wir nicht toppen“, sagt Lotz. Bei den Rockets wäre ein Engagement mit einer gleichzeitigen Anstellung im Unternehmen Limburger Sicherheitstechnik Hillebrand & Lotz von Vorstandsmitglied Lotz möglich gewesen. „So gerne wir Andrej auch in unseren Reihen gehabt hätten, aber wir können seine Entscheidung sehr gut nachvollziehen.“

Der Abgang Teljukins ist ohne Frage ein sportlich herber Verlust für den Regionalligisten. „Wir wissen, dass wir ihn und seine Routine nicht zu 100 Prozent ersetzen können“, sagt Lotz. „Dennoch sind wir sehr guter Dinge, dass unsere Defensive auch ohne Andrej in der Breite besser aufgestellt sein wird im Vergleich zur Vorsaison. Wir haben gleich nach Andrejs Absage Budget freigegeben, um noch einmal auf dem Spielermarkt tätig zu werden und uns einen gestandenen Verteidiger ins Team zu holen. Rockets-Trainer Arno Lörsch ist da bereits aktiv. Mit den Planungen, die ohnehin weiter parallel gelaufen sind, werden wir - Stand heute - mit acht Verteidigern in die neue Saison gehen. Sorgen müssen wir uns wahrlich keine machen, auch wenn wir Andrej sehr gerne in unserem Team gesehen hätten.“

(EGDL)